Ok, ich hoffe, es kam gestern richtig rüber. Ich habe wirklich nichts gegen die Pharmaindustrie oder Statistiken, es kommt halt immer drauf an
Beispiel: Für die akute Schubbehandlung bekam ich Cortison. Auch wenn ich jetzt im Vergleich des Heilungsprozesses die Tage zuvor und danach keinen Unterschied merkte und obwohl laut Untersuchungen statistisch nur jeder vierte von dieser Behandlung profitiert, sind die Nebenwirkungen(3 Tage je 2-3 Stunden am Tropf hängen, Schlafmagel bei mir, zumal man dann eh relativ beschäftigungslos im Krankenhaus liegt) nicht so gravierend und vorallem zeitlich begrenzt. Klappts super

, klappts nicht, auch nicht so tragisch.Vermutlich würde ich trotz auch anderen drohenden Nebenwirkungen es das nächste Mal wieder mit Cortison probieren. Hier stimmen Aufwand und Ertrag einigermassen.
Oder als Beispiel im Triathlon: Auf einer Langdistanz nehme ich einen Ersatzreifen und minimales Werkzeug mit. Kostet mich etwas Zeit, hilft mir aber mit großer Wahrscheinlichkeit das Rennen zu beenden. Nehme ich, übertrieben

, 5 Schläuche, eine Werkzeugkiste, am besten in einem Anhänger, mit, dann bin ich statistisch bestens für den Pannenfall gerüstet, aber mein eigentliches Ziel in vernünftiger Zeit zu finishen, kann ich damit vergessen. Und, der Teufel ist ein Beezelbub

, selbst dann kann mir noch ein Unfall oder eine schwerwiegende Panne passieren.
Das Leben ist halt selten langweilig.
