Moin,
la_gune hat geschrieben:
Jede Woche insgesamt >150km mit Voll-Spikes zur Arbeit ?
nö, natürlich nicht. Das MTB mit den Voll-Spikes (Ich habe dafür extra 'nen zweiten Laufradsatz:-) nehme ich nur, wenn Schnee liegt. Sonst nehme ich eben den Crosser/das Winterrad (Das CroWiRa;-). Ich habe allerdings den Vorteil, dass mein kürzester Arbeitsweg etwa 5km lang ist. Die Umwege zu Trainingszwecken, kann ich machen, mache das auch sehr häufig, muss es aber nicht.
la_gune hat geschrieben:
Aber versuche doch einfach mal, auf einem zugefrorenen See/Teich ein paar Meter mit Deinen Spikes zu fahren. Wenn das geht, auch in den Kurven, ohne dass Du Dich auf die Nase legst, kannst Du ihnen ja trauen.
Das habe ich. Und es war der Hammer wie gut die Dinger (Schwalbe Ice Soike Pro) funktionieren, eine echt krasse Erfahrung auch bei solchen Bedingungen dosiert bremsen zu müssen. Wie das mit der Abnutzung ist, kann ich nach einem Jahr natürlich noch nicht sagen. Noch sind sie wie neu!...
Ich denke, die Erfahrungen die Du gemacht hast, liegen daran, dass der Snow Stud eben ein Kompromiss ist: bei TS hat es ja auch ein paar andere Stimmen gegeben, dass die nicht sooo viel bringen.
la_gune hat geschrieben:
Wenn nicht, hast Du die selbe Erfahrung gemacht wie ich. Nur war es bei mir eine sehr große Pfütze (4mx3m) und das Ende vom Lied war 1h komplett durchnässt nach Hause radeln (bei -5°C), denn wenn 80kg+Rad mit voller Wucht auf´s Eis aufschlagen, gibt es schon mal nach...
Doch, ich habe vor eine paar Jahren genau die gleiche Erfahrung gemacht. Frisch gefallener Schnee, eine getarnte zugefrorene Pfütze, Wamm! Und das obwohl ich schon ganz langsam um die Kurve bin. Seit diesem Sturz habe ich dann immer zähneknirschend das Auto genommen, wenn ich meinte, dass es glatt sein könnte. Erst seit dem erfolgreichen Test der Spike-Reifen, fahre ich auch bei solchen Bedingungen wieder Rad.
la_gune hat geschrieben:
Aber für den Alltagseinsatz im Winter (Ende Okt - Mitte April) bin ich persönlich inzwischen davon ab und werde dann lieber entsprechend vorsichtiger fahren und mir das Geld sparen.
So vorsichtig, dass man sich nicht garantiert nicht hinpackt, kann man IMHO gar nicht fahren: Es ist oft dunkel, so dass man nicht alles sieht, Schnee tarnt eiinges zu. Und wnn man auf eine glatte Stelle kommt, liegt man. Das geht so schnell, da kann kein Mensch der Welt reagieren. Bei dem oben beschriebenen Sturz hat's mich so schnell hingehauen, dass ich die Hände (vielleicht sogar zum Glück, ein schwimmtrainer von mir hat sich so einen 1a Handwurzelbruch zugezogen, der geschraubt werden musst) noch am Lenker hatte, und noch eingeklickt war. Also Null Reaktion. Gleichzeit hat da so viel Energie drin gesteckt (Wenn rund hundert Kilo Chris mit Statdrad und Gepäck fallen, knallt es wohl schon etwas;-), dass es mir die Tretkurbel verbogen hat. Was war also reines Glück, dass es die Tretkurbel erwischt hat, und nicht das Schlüsselbein, oder die Handwurzel...
Viele Grüße,
Christian