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 Betreff des Beitrags: Re: VORSICHT
BeitragVerfasst: 08 Jun 2005 21:45 
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Eiermann U3 Emu

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Stefan hat geschrieben:
Der Crossduathlon in Morbach ist ein Wettkampf bei dem es damit mal Probleme gab. Die Veranstaltung wurde dann nach langem hin und her und nach Androhung von Sperren dann doch noch nachträglich genehmigt.

DTU-Sportordnung:
§ 2.4.5 Die Teilnahme eines Startpassinhabers an einer nicht genehmigten Veranstaltung wird mit einer Wettkampfsperre von bis zu 9 Monaten geahndet.
Dann start ich halt im Ausland...


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BeitragVerfasst: 08 Jun 2005 21:45 
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Das Grillmeister-Emu
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drullse hat geschrieben:
think-or-thwim hat geschrieben:
trifi70 hat geschrieben:
Jo, da meint jemand, das Copyright auf "Triathlon" und "Duathlon" zu besitzen :roll:

Nix Neues bei der DTU... :evil:

Macht einen sehr schönen Sport nur kompliziert und undurchschaubar und ist allgemein wenig fördernd!


Darum gehts nicht - Machtgeilheit wird durch sowas immer bestens bedient und gefördert.


Und der Sport bleibt auf der Strecke!


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BeitragVerfasst: 08 Jun 2005 22:04 
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Eiermann U6 Emu
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Die DTU bzw. die Landesverbände wollen sich natürlich die Einkünfte aus den Wettkampflizenzen sichern. Davon und von den Mitgliedsbeiträgen leben die schließlich.
Außerdem möchte die DTU Triathlon als alleiniger Dachverband vertreten. Wenn man mal davon absieht, dass viele Entscheidungen der DTU in den letzten Jahren aus meiner Sicht sehr zweifelhaft sind, erscheint das auch sinnvoll. Denn wenn die Vereinlandschaft zerfällt in n konkurriernde Dachverbände, kommt das dem Sport auch nicht gerade zugute.
Und Triathlon ist organisatorisch ein viel komplizierterer Sport als z.B. Laufen. Wie sieht es denn bei den nicht genehmigten Veranstaltungen mit Windschattenfahren, Streckenabsicherung, Ausrüstungskontrolle, ärztlicher Betreuung, Dopingkontrolle aus?
Ich will nicht der DTU das Wort reden, bin auch selber kein Mitglied. Aber die romantische Vorstellung "Jeder kann machen, was er will" bringt auch Probleme mit sich.


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BeitragVerfasst: 08 Jun 2005 22:16 
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100km Emu
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think-or-thwim hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:
think-or-thwim hat geschrieben:
trifi70 hat geschrieben:
Jo, da meint jemand, das Copyright auf "Triathlon" und "Duathlon" zu besitzen :roll:

Nix Neues bei der DTU... :evil:

Macht einen sehr schönen Sport nur kompliziert und undurchschaubar und ist allgemein wenig fördernd!


Darum gehts nicht - Machtgeilheit wird durch sowas immer bestens bedient und gefördert.


Und der Sport bleibt auf der Strecke!

Das ist nicht nur ein DTU-Problem. Beim DLV ist es nicht anders. Die Marathons in Freiburg und München werden privat organisiert und der Veranstalter weigert sich, die übliche Verbandsabgabe an den DLV zu zahlen. Für die meisten Läufer ist das nur Vereinsmeierei. Auch beim DLV gibt es Sperren für die Teilnahme an nicht genehmigten Läufen (natürlich nur für Mitglieder im DLV). Mir ist allerdings nicht bekannt, dass Teilnehmer am Freiburg-Marathon gesperrt wurden...

Ich tue mich auch etwas schwer damit, wenn ein Verband ein Monopol erhebt. Auf der anderen Seite ist die Organisation in Verbänden durchaus sinnvoll. Die Dinge sind nicht immer so einfach, wie sie aussehen.

Abgesehen davon kann man ja ganz pragmatisch trotzdem an den "verbotenen" Veranstaltungen teilnehmen... :lol:


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BeitragVerfasst: 08 Jun 2005 22:19 
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Das Grillmeister-Emu
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Matthias hat geschrieben:
Die DTU bzw. die Landesverbände wollen sich natürlich die Einkünfte aus den Wettkampflizenzen sichern. Davon und von den Mitgliedsbeiträgen leben die schließlich.
Außerdem möchte die DTU Triathlon als alleiniger Dachverband vertreten. Wenn man mal davon absieht, dass viele Entscheidungen der DTU in den letzten Jahren aus meiner Sicht sehr zweifelhaft sind, erscheint das auch sinnvoll. Denn wenn die Vereinlandschaft zerfällt in n konkurriernde Dachverbände, kommt das dem Sport auch nicht gerade zugute.
Und Triathlon ist organisatorisch ein viel komplizierterer Sport als z.B. Laufen. Wie sieht es denn bei den nicht genehmigten Veranstaltungen mit Windschattenfahren, Streckenabsicherung, Ausrüstungskontrolle, ärztlicher Betreuung, Dopingkontrolle aus?
Ich will nicht der DTU das Wort reden, bin auch selber kein Mitglied. Aber die romantische Vorstellung "Jeder kann machen, was er will" bringt auch Probleme mit sich.


das mag alles sein, aber warum sollen dennoch Startpassinhaber nicht die Möglichkeit haben, dort zu starten, wo sie wollen? Sperrungen von etlichen Monaten wg. einer Teilnahme an nicht RTV genehmigten Triathlons halte ich einfach für absolut destruktiv. Das stinkt m.E. nach eindeutiger und sinnloser Machthaberei


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BeitragVerfasst: 08 Jun 2005 22:45 
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Das Rennsemmel-Emu
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wehaka hat geschrieben:
Mir ist allerdings nicht bekannt, dass Teilnehmer am Freiburg-Marathon gesperrt wurden...


Das ist der Punkt: würden es mehr Veranstalter machen und dementsprechend mehr Athleten teilnehmen, würde mit Sicherheit auch nix passieren - sonst gibts bald keine Starter mehr.

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BeitragVerfasst: 09 Jun 2005 11:04 
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wehaka hat geschrieben:
Abgesehen davon kann man ja ganz pragmatisch trotzdem an den "verbotenen" Veranstaltungen teilnehmen... :lol:


Wenn du keinen Startpass hast, dann hast du damit keine Problem. Wie Matthias schon gesagt hat, sind diese Regeln ein Selbstschutz der Verbände, der nicht unbedingt zum Nachteil der Sportler gereicht.

Wettkämpfe nach DTU-Sportordnung sichern, dass die Wettkämpfe gewisse Standards erfüllen, auf die dann jeder Athlet ein Anrecht hat. So ist z.B. ein Aussetzen der Helmpflicht undenkbar. Was mit einer Triathlon-Veranstaltung geschieht, bei der es zu einem schweren Unfall kommt und die dann nicht einmal fundamentale Sicherheitsstandards erfüllt, könnt ihr euch ja selbst ausmalen.

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BeitragVerfasst: 09 Jun 2005 11:24 
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Das Grillmeister-Emu
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Ulfila hat geschrieben:
Wettkämpfe nach DTU-Sportordnung sichern, dass die Wettkämpfe gewisse Standards erfüllen, auf die dann jeder Athlet ein Anrecht hat. So ist z.B. ein Aussetzen der Helmpflicht undenkbar. Was mit einer Triathlon-Veranstaltung geschieht, bei der es zu einem schweren Unfall kommt und die dann nicht einmal fundamentale Sicherheitsstandards erfüllt, könnt ihr euch ja selbst ausmalen.


Sicherlich hat der Sportler eine Anrecht auf gewisse Standards, aber nicht das Recht, dort zu starten, wo er will. Zumeist kann man ja zwischen den Zeilen bei Ausschreibungen bereits erkennen, wie seriös Standards eingehalten werden. Abgesehen davon baut sich ein tria mit der Zeit einen gewissen Ruf selbst auf. Stünde in einer Ausschreibung "keine Helmpflicht" kann immer noch jeder selbst entscheiden, ob er da mitmacht oder auch nicht. Mit der DTU-regelung gibt's die freie Entscheidung nicht, selbst wenn ein Triathlon direkt vor der haustür stattfindet. Den DTU-Deckel draufzupacken und zu sagen, "wer dort startet ist gesperrt" finde ich absolut daneben. ich finde, die DTU könnte zumindest Empfehlungen weitergeben, bei dem einen oder anderen nicht unbedingt mitzumachen, da gewisse Standards nicht eingehalkten werden. Doch mit der Keule draufzuhauen?....


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BeitragVerfasst: 09 Jun 2005 11:33 
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think-or-thwim hat geschrieben:
Ulfila hat geschrieben:
Wettkämpfe nach DTU-Sportordnung sichern, dass die Wettkämpfe gewisse Standards erfüllen, auf die dann jeder Athlet ein Anrecht hat. So ist z.B. ein Aussetzen der Helmpflicht undenkbar. Was mit einer Triathlon-Veranstaltung geschieht, bei der es zu einem schweren Unfall kommt und die dann nicht einmal fundamentale Sicherheitsstandards erfüllt, könnt ihr euch ja selbst ausmalen.


Sicherlich hat der Sportler eine Anrecht auf gewisse Standards, aber nicht das Recht, dort zu starten, wo er will. Zumeist kann man ja zwischen den Zeilen bei Ausschreibungen bereits erkennen, wie seriös Standards eingehalten werden. Abgesehen davon baut sich ein tria mit der Zeit einen gewissen Ruf selbst auf. Stünde in einer Ausschreibung "keine Helmpflicht" kann immer noch jeder selbst entscheiden, ob er da mitmacht oder auch nicht. Mit der DTU-regelung gibt's die freie Entscheidung nicht, selbst wenn ein Triathlon direkt vor der haustür stattfindet. Den DTU-Deckel draufzupacken und zu sagen, "wer dort startet ist gesperrt" finde ich absolut daneben. ich finde, die DTU könnte zumindest Empfehlungen weitergeben, bei dem einen oder anderen nicht unbedingt mitzumachen, da gewisse Standards nicht eingehalkten werden. Doch mit der Keule draufzuhauen?....


Dazu hängt inzwischen zu viel dran. Aber jetzt dramatisiert mal nicht zu sehr. Mitglieder der Vereine sind wir, die Tria-Vereine haben sich zu Landesverbänden zusammengeschlossen, die wiederrum die DTU über sich haben. Das Personal stellen letztendlich immer wir.

So lange du nicht Mitglied in einem Tria-Verein bist bzw. keinen Startpass hast, ist die Sperrregel irrelevant. Wer einen Startpass will, der muss sich halt an die Spielregeln halten, was aber nicht so schwer ist. Die Entscheidung für oder gegen den Startpass steht ja jedem frei.

Die Verfolgung von "Wildstartern" ist übrigens nicht besonders extrem. Es kommt wirklich auf die größe der Veranstaltung und die Prominenz der Starter an. Wenn ein Gartenbauverein einen kleinen Spaßtriathlon veranstaltet interessiet das auch auch bei den Verbänden keine Sau. Wenn jedoch professionell ein Stadtriathlon ins Leben gerufen wird, sieht die Sache anders aus.

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BeitragVerfasst: 09 Jun 2005 11:48 
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Eiermann U3 Emu

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Ob unter DTU-Dach oder nicht: Wenn es kracht, ist der Veranstalter am Rotieren.
Auch bei "Start auf eigene Gefahr". So ganz kommt man als Veranstalter da nicht raus. Im Falle eines Verkehrsunfalls spielt dann auch eine Rolle, wo es passiert.
Die Gerichte interessieren sich in diesem Fall nicht für DTU oder nicht, sondern, ob behördliche (!) Auflagen eingehalten werden. Denn auch der wilde Spaßtraithlon muß von den Ordnungsbehörden und der Polizei und wer weiß wer sonst noch alles genehmigt werden.
Da sowieso die StVO gilt (ja, auch laut Sportordnung) hat man mit 45 in der 30er-Zone schlechte Karten.
Meine Kenntnisse der Veranstalterordnung enden da, wo es um das Schwimmen geht? Müssen Rettungsschwimmer / Begleitboote vom Veranstalter gestllt werden oder ist das eine Behördenauflage.

Die nicht sicherheitesrelevanten Auflagen der DTU regelt dann der Markt. Niedriger Startpreis und mangelhafte Orga setzt sich auch bei einer wilden Veranstaltung nicht durch.


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BeitragVerfasst: 09 Jun 2005 13:37 
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Eisenmann hat geschrieben:
Die nicht sicherheitesrelevanten Auflagen der DTU regelt dann der Markt. Niedriger Startpreis und mangelhafte Orga setzt sich auch bei einer wilden Veranstaltung nicht durch.


Auf so etwas habe ich nur gewartet. :twisted: Klar, der Markt regelt das schon. MIt dem Satz kann man zur Zeit jeden Mist begründen.

Meine Aussage ist: Die Vereine und die Verbände das sind wir, die Triathleten. Es gibt Einflussmöglichkeiten, die genutzt werden können, wenn man nur will und sich einmischt.

Ich will eben nicht, dass alles vom Markt geregelt wird. Dann gibt es in ein paar Jahren nur noch Rennen wie IM oder HCm, die von gewinnorientierten Agenturen organisiert werden. Zum Glück werden die meisten Wettkämpfe von Trias für Trias organisiert.

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BeitragVerfasst: 09 Jun 2005 14:05 
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Eiermann U5 Emu
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Ulfila hat geschrieben:
Eisenmann hat geschrieben:
Die nicht sicherheitesrelevanten Auflagen der DTU regelt dann der Markt. Niedriger Startpreis und mangelhafte Orga setzt sich auch bei einer wilden Veranstaltung nicht durch.


Auf so etwas habe ich nur gewartet. :twisted: Klar, der Markt regelt das schon. MIt dem Satz kann man zur Zeit jeden Mist begründen.

Meine Aussage ist: Die Vereine und die Verbände das sind wir, die Triathleten. Es gibt Einflussmöglichkeiten, die genutzt werden können, wenn man nur will und sich einmischt.

Ich will eben nicht, dass alles vom Markt geregelt wird. Dann gibt es in ein paar Jahren nur noch Rennen wie IM oder HCm, die von gewinnorientierten Agenturen organisiert werden. Zum Glück werden die meisten Wettkämpfe von Trias für Trias organisiert.


Das die Sicherheit bei solchen WKs außer Frage steht ist schon klar, aber vielleicht ist das ja so eine kleine Gruppe wie wir und die das erste Mal was Veranstalten und nicht viele Faxen machen wollen, wenn das Ding ankommt wird vielleicht auch ein richtiger Tria draus unter dem Dach der DTU und dann wäre es auch wieder ein Tria von Tria´s für Tria´s .


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BeitragVerfasst: 09 Jun 2005 14:18 
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Das Grillmeister-Emu
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Ulfila hat geschrieben:
Eisenmann hat geschrieben:
Die nicht sicherheitesrelevanten Auflagen der DTU regelt dann der Markt. Niedriger Startpreis und mangelhafte Orga setzt sich auch bei einer wilden Veranstaltung nicht durch.


Auf so etwas habe ich nur gewartet. :twisted: Klar, der Markt regelt das schon. MIt dem Satz kann man zur Zeit jeden Mist begründen.

Meine Aussage ist: Die Vereine und die Verbände das sind wir, die Triathleten. Es gibt Einflussmöglichkeiten, die genutzt werden können, wenn man nur will und sich einmischt.

Ich will eben nicht, dass alles vom Markt geregelt wird. Dann gibt es in ein paar Jahren nur noch Rennen wie IM oder HCm, die von gewinnorientierten Agenturen organisiert werden. Zum Glück werden die meisten Wettkämpfe von Trias für Trias organisiert.


@Ulfila
findest du die 9-monatige Sperrenregelung denn gut ? :???: oder nicht auch ziemlich übertrieben? Wie lange werden denn Sportler gesperrt, die des Dopings überführt werden? Meistens doch auch nicht so viel länger, oder? kann man diese beiden "Delikte" in Form einer fast ähnlichen Strafe auf dieselbe Stufe stellen?


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BeitragVerfasst: 09 Jun 2005 14:28 
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think-or-thwim hat geschrieben:
@Ulfila
findest du die 9-monatige Sperrenregelung denn gut ? :???: oder nicht auch ziemlich übertrieben? Wie lange werden denn Sportler gesperrt, die des Dopings überführt werden? Meistens doch auch nicht so viel länger, oder? kann man diese beiden "Delikte" in Form einer fast ähnlichen Strafe auf dieselbe Stufe stellen?


Wie viele wild gestartete Triathleten, die gesperrt wurden kennst du denn? Es werden nicht viele sein. ;) Wie ich sagte, wird diese Keule meist nicht geschwungen. Der Konflikt wird meist auf der Ebene darüber ausgetragen und nicht auf dem Rücken der Athleten.

Letztes Jahr gab es in NRW den Fall, dass eine etablierte Veranstaltung eines Tria-Vereins nicht genehmigt wurde, weil es Ärger zwischen dem Ausrichter und dem Verband gab. Und man hat die Teilnehmer mit Startpass nicht gesperrt. Aber der Ausrichter hat letztendlich nachgegeben. Die Details sind mir entfallen, aber bei Interesse kannst du ja mal bei ridgeback nachfragen.

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BeitragVerfasst: 09 Jun 2005 14:34 
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Das Grillmeister-Emu
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Ulfila hat geschrieben:
think-or-thwim hat geschrieben:
@Ulfila
findest du die 9-monatige Sperrenregelung denn gut ? :???: oder nicht auch ziemlich übertrieben? Wie lange werden denn Sportler gesperrt, die des Dopings überführt werden? Meistens doch auch nicht so viel länger, oder? kann man diese beiden "Delikte" in Form einer fast ähnlichen Strafe auf dieselbe Stufe stellen?


Wie viele wild gestartete Triathleten, die gesperrt wurden kennst du denn? Es werden nicht viele sein. ;) Wie ich sagte, wird diese Keule meist nicht geschwungen. Der Konflikt wird meist auf der Ebene darüber ausgetragen und nicht auf dem Rücken der Athleten.

Letztes Jahr gab es in NRW den Fall, dass eine etablierte Veranstaltung eines Tria-Vereins nicht genehmigt wurde, weil es Ärger zwischen dem Ausrichter und dem Verband gab. Und man hat die Teilnehmer mit Startpass nicht gesperrt. Aber der Ausrichter hat letztendlich nachgegeben. Die Details sind mir entfallen, aber bei Interesse kannst du ja mal bei ridgeback nachfragen.


Wild Starten tun ja so einige, wiem ich im Kracihgau feststellen durfte. es war sooo wild, daß man vor lauter Füssen und Armen und Beinen kein wasser mehr gesehen hat!

naja, wenn die Regelung sowieso nicht gezogen wird, kann man sie doch gleich abschaffen und neu definieren - etwas milder vielleicht! Die sache mit den Standards kann ich ja nachvollziehen und macht auch Sinn, aber eine hoch angesetzte Strafe, die dann sowieso nicht angewandt wird ist soviel wert wie heute ein 2 Markstück, nämlich NIX!


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